Wir über uns

bklabeUnser Unternehmen kann auf eine 34 jährige Berufserfahrung zurückgreifen.

Seit mehr als 14 Jahren sind wir als Versicherungsmakler tätig.

Objektivität und Fairness gegenüber unseren Kunden ist unser ständiges Bestreben. Wir sind als Versicherungsmakler neutral und an keine Versicherungs-Gesellschaft gebunden - auch nicht in deren Auftrag tätig!

Wir können deshalb die unterschiedlichen Risiken bei verschiedenen Gesellschaften platzieren, um ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis und eine reibungslose Vertrags- und Schadensabwicklung sicher zu stellen.

Aus diesem Grund können wir Sie objektiv beraten und Ihnen optimalen Versicherungsschutz bieten.

In Ihrem Auftrag verwalten wir für Sie ohne zusätzliche Kosten die Verträge und nehmen ihre Interessen - insbesondere auch im Schadensfall - wahr.

Ansprechpartner:

Bernhard Klabe

Nachfolgend ein kurzer Werdegang:

Berufserfahrung -> seit 1978 !

In den ersten Berufsjahren begann meine Tätigkeit bei einer in Koblenz ansässigen Versicherung, welche sich im Privatkundensektor vornehmlich mit Beamten beschäftigte. Hierbei wurde ich Spezialist für Lebens- und Krankenversicherungen.

Als Generalagent einer großen Deutschen Versicherung (Düsseldorf/Berlin), erwarb ich mir die Kenntnisse im Kompositgeschäft. Dabei wuchs das Bestreben nach Unabhängigkeit.

Unbefriedigend war, nur das Produkt einer Gesellschaft vermitteln zu können. Lediglich als verlängerter Arm der Gesellschaft deren Interessen vertreten, damit konnte ich mich nicht identifizieren, denn mein Bestreben war, den Kunden bestmöglich beraten zu können.

Keine Gesellschaft hat in allen Sparten günstige Tarife. Jetzt, als unabhängiger Versicherungsmakler kann ich aus einer riesigen Produktpalette auswählen.

 

Kontakt

info@mibb.net

Tel. : 03303 - 50 61 62
Fax: 03303 / 50 61 63
Mobil: 0178 - 87 98 828

 

Postadresse:

MiBB Bernhard Klabe

1654ß Hohen Nneuendorf

Jägerstraße 11b

 

 

Haftung

Die Tätigkeit des Versicherungsmaklers, ausgerichtet auf den Versicherungsinteressenten bzw. den Kunden, ist grundsätzlich umfassend angelegt.

Dies folgt schon aus der für sein Berufsbild typischen Stellung als Berater und Vertrauter des Versicherungsnehmers; in seiner Leitentscheidung hat der Bundesgerichtshof u.a. auf diesen Gesichtspunkt abgehoben.

Dementsprechend umfassend ist der Maklerauftrag/-vertrag ausgestaltet, die rechtliche Grundlage für das Tätigwerden des Versicherungsmaklers, mit einer großen Bandbreite von Verpflichtungen demjenigen gegenüber, der sich ihm mit seinen Versicherungsinteressen anvertraut.

Haftungstatbestände können daher in folgenden Phasen der Tätigkeit des Versicherungsmaklers entstehen:

Beratung des Interessenten/Kunden

Auswahl des geeigneten Versicherers einschließlich Risikoanalyse

Abschluß von Versicherungsverträgen

Verwaltung der Verträge

Betreuung des Kunden

 

 

 

Dieser weite Rahmen der Betätigung des Versicherungsmaklers führt zwangsläufig zu einer Fülle von Haftungstatbeständen, von denen einige exemplarisch genannt seien:

Erteilung falscher Auskünfte/Falschberatung

Unvollständige, nicht fachgerechte, fehlerhafte Risikoanalyse

Verspätete oder nicht erfolgte Weitergabe unterzeichneter Versicherungsanträge

Erteilung fehlerhafter Deckungszusagen

Fehler bei Überwachung von Ablaufdaten bei Versicherungsverträgen

Nichtbeachtung von Risiko

Veränderungen/fehlende Anpassungen des Versicherungsschutzes

Versäumung von Fristen und Terminen

Unterversicherung

Falsche Produktauswahl (z.B. Auswahl eines Produkts mit ungünstiger Prämie im Vergleich zu Günstigeren Konkurrenzangeboten mit gleichem Leistungsinhalt )

Mehrkosten zu Lasten des Kunden durch verzögerte Schadenregulierung

 

 

Alle diese Pflichten des Maklers, denen mit Rücksicht auf Ihre Fülle und ihren Umfang ein hohes Verletzungsrisiko innewohnt, sind festzumachen an seiner treuhänderähnlichen Sachwalterstellung, dem Denkmodell, das dem richtungsweisenden Urteil des Bundesgerichtshof zugrunde liegt.

 

 

 

 

Beweislast

Wenn nun noch nicht deutlich wurde, dass der Kunde nur beim Versicherungsmakler im Zusammenhang mit seinen Versicherungsverträgen Rechtssicherheit im Schadensfall erlangt, dem wird es vielleicht beim jetzigen Kapitel - der Beweislast - deutlich.

Nach allgemein zivilprozessualen Grundsätzen hat der Anspruchsteller hinsichtlich des Bestehens des behaupteten Anspruchs die Darlegungs- und Beweislast. Häufig erweist sich diese generelle Regel als -zuweilen unüberwindliche- Klippe für denjenigen, der geschädigt wurde und nunmehr Ersatz begehrt. Hier befände sich also der Auftraggeber des Maklers in sicher nicht wenigen Fällen in einer schwierigen, vielleicht unlösbaren Beweissituation.

Für den Versicherungsmakler kommt der Bundesgerichtshof in seinem Sachwalterurteil zu dem Ergebnis, dass bei der Verletzung einer vertraglichen Aufklärungs- und Beratungspflicht die Beweislast den für die vertragsgerechte Erfüllung verantwortlichen Berater und damit den Schädiger trifft (Beweislastumkehr). Das Gericht begründet diese beweistechnische Besserstellung des Auftraggebers mit den besonderen Pflichten, die dem Versicherungsmakler obliegen. Im entscheidenden Fall hat der BGH die den Makler treffende Beweislast auch darauf erstreckt, dass der Schaden trotz Pflichtverletzung eingetreten wäre, weil der Geschädigte sich über die aus der Aufklärung und Beratung folgenden Bedenken hinweggesetzt haben würde.

Mit einfachen Worten: Der Makler muß im Schadensfall selbst beweisen, dass er keinen anzulastenden Fehler beganngen hat. Beim Versicherungsvertreter/Agenten -dem verlängertem Arm des Versicherers- müssen die Kunden der Versicherung einen Fehler nachweisen.

Die Haftung des Versicherungsmaklers läßt sich bezeichnen als das Einstehenmüssen für vorangegangenes Tun oder Unterlassen im Rahmen der Ausübung seiner Berufstätigkeit, die er auf der Grundlage des Maklerauftrags entfaltet. Dieser so verstandenen Haftung steht als Analogon und Konsequenz die Inanspruchnahme des Versicherungsmaklers durch den Kunden gegenüber, wenn der Makler seine vertraglichen oder die aus seinem Berufsbild folgenden Pflichten nicht oder nur unvollkommen erfüllt.

Klassische Vermittlertypen

 

Der Versicherungsmakler

(siehe oben)

 

Der Versicherungsvertreter

Er ist ausschließlich an einen Versicherer vertraglich gebunden und vertreibt nur dessen Produkte; eine Tätigkeit für andere Versicherungsunternehmen ist ihm verboten. Er ist somit Teil der Absatzorganisation des Unternehmens, seines Versicherers, obwohl er nicht angestellt, sondern selbständig tätig ist. Auffällig ist seine Weisungsgebundenheit, ein Faktum, das nicht mit seiner Selbständigkeit harmoniert, die ihm vom Gesetz verliehen ist, sondern ihn auf eine Stufe stellt mit dem -angestellten- Außendienstmitarbeiter Diese Ausschließlichkeitsbindung des Vertreters bezieht sich allerdings nur auf die Sparten, die im Agenturvertrag gleichsam festgeschrieben sind. Besteht mit anderen Worten diese vertragliche Bindung des Vertreters im Sach-/HUK-Bereich, so ist es ihm beispielsweise unbenommen, "Einfirmenvertreterbindungen" mit einem Krankenversicherer und/oder einem Rechtsschutzversicherer einzugehen.

 

 

Der Direktvertrieb

Eine Vertriebsform mit absolutem Verzicht auf den Vermittler, grundsätzlich nur geeignet für weitgehend standadisiertem Versicherungsschutz. Die Bedeutung auf dem deutschen Versicherungsmarkt ist gegenwärtig noch relativ gering; eine Ausweitung setzt auch ein verändertes Kundenverhalten voraus, eine Entwicklung, die längerfristig zwar zu einer stärkeren, jedoch auch weiterhin begrenzten Bedeutung dieser Vertriebsform im Markt führen wird.

 

Der Mehrfachagent

Er ist vertraglich mehreren Versicherern verbunden, wird für diese tätig; sein Handeln erzeugt Wirkung für und gegen die Versicherungsunternehmen, die er vertritt. Der Mehrfachagent agiert in relativer Unabhängigkeit, mit denen er eine Zusammenarbeit aufnimmt, ist aber dann vertraglich gegenüber diesen Versicherern gebunden.

 

Strukturvertrieb

Es handelt sich um eine rechtlich verselbständigte Vertriebsorganisation, oft in der Rechtsform der GmbH, zuweilen in enger Anlehnung und im Besitz eines Versicherungsunternehmens, teilweise auch relativ unabhängig - als Mehrfachagent - oder völlig selbständig, nämlich als Makler, agierend. Kennzeichnend ist eine stark differenzierte Hierarchie (diverse Ebenen = Struktur). Die Mitarbeiter dieser Strukturvertriebe können sich in einem Anstellungsverhältnis befinden, werden aber in einigen Fällen auch auf der Grundlage der §§ 84, 92 HGB tätig. In seiner Grundanlage ist der Strukturvertrieb eine bedeutsame Abkoppelung des Vermittelns und Beratens von den Versicherungsunternehmen in Richtung Verselbständigung. Die Strukturvertriebe in Deutschland verkörpern eine überaus starke Absatzorganisation; der Marktführer verfügt über mehr als 16.000 Mitarbeiter im Außendienst.

 

Banken

Der Verkauf von Versicherungen über den Bankschalter ist bereits jahrzehntealt, gleichwohl nimmt die Bedeutung im Rahmen von Allfinanz-Konzepten zu. Kritische Stimmen melden Bedenken an: Der Schalterbeamte ist kein Versicherungsverkäufer; ihm fehlt das profunde Know-how eines Versicherungsfachmanns. Wenngleich die Vertriebsschiene "Banken und Sparkassen" für die Versicherer ein immenses Potential darstellt, wird doch von mancher Seite die Effizenz dieser Vertriebsform kritisch gesehen, ebenso die Wahrung der Verbraucherbelange.

 

Handel

Der Versicherungs"verkauf" (nicht -"vermittlung") am Point of Sale steckt noch in den Kinderschuhen; als Vertriebsform nur geeignet für hochgradig standardisierte Versicherungsprodukte. Versicherungsbüros in Kaufhäusern, Reisebüros, Tankstellen sind Beispiele für diese Form des Versicherungsverkaufs. Jüngstes Beispiel ist der "Riester-Rente-Verkauf" bei Tchibo.

Meine Anmerkung dazu:
Von diesem Produkt rate ich grundsätzlich ab. Näheres veröffentliche ich schnellst möglich (entspr. Rubrik). Aus meiner Sicht ist diese Form der Alterssicherung nur für einen sehr begrenzten Personenkreis interessant. Ich bin sicher, dass es in naher Zukunft wieder nur um Kaffee bei diesem Händler gehen wird, da das Produkt sehr beratungsintensiv ist. Ich freue mich über jeden Kunden, der diese Form der Altersvorsorge bereits abgeschlossen hat. Als Fachmann werde ich die Nachteile deutlich machen, und so sicher einen neuen Kunden finden.

 

 

Firmengebundene Vermittler

Diese Erscheinungsform ist ein Spezifikum im Großkundengeschäft. Unternehmen mit hohem Versicherungsbedarf lagern häufig ihre eigenen Versicherungsabteilungen aus und verleihen ihr den Vermittlerstatus.